Statuten Alternative – die Grünen Stadt Zug

I. Name, Sitz und Zweck

Artikel 1

Unter dem Namen Alternative - die Grünen Stadt Zug besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ZGBff mit Sitz in Zug.

Artikel 2

Die Alternative - die Grünen Stadt Zug ist ein Verein mit politischer Zielsetzung. DieAlternative - die Grünen Stadt Zug setzt sich ein für:

• eine soziale, gerechte, demokratische, friedliche und solidarische Gesellschaft

• hohe Lebensqualität für alle

• für die Stärkung der politischen Mitwirkung aller

• eine nachhaltige Entwicklung

• den Schutz der Umwelt.

Das Leitbild der Alternative - die Grünen Kanton Zug ist Richtschnur des politischen Handelns im Alltag.

Artikel 3

Die Alternative - die Grünen Stadt Zug sucht ihre Ziele mit folgenden Mitteln zu

verwirklichen:

• Mitarbeit in den Räten, in Kommissionen, Gremien und anderen lokalen Organisationen

• Einreichen von politischen Vorstössen

• Lancierung und Unterstützung von Initiativen und Referenden

• Teilnahme an Wahlen

• Parolenfassung zu Abstimmungen

• Öffentlichkeitsarbeit in Medien (insbesondere im Bulletin) und durch eigene Publikationen.

II. Mitgliedschaft und Finanzierung

Artikel 4

Mitglieder können alle natürlichen Personen werden, die mit den Zielen der Alternative - die Grünen Stadt Zug übereinstimmen. Die Mitgliedschaft wird durch eine Beitrittserklärung zuhanden des Vorstandes und durch die erstmalige Bezahlung des Mitgliederbeitrages erworben.

Der Austritt ist jederzeit möglich und erfolgt schriftlich an den Vorstand; dieser orientiert an der ordentlichen Jahresversammlung über die Mutationen.

Artikel 5

Die Alternative - die Grünen Stadt Zug finanziert sich durch Beiträge ihrer Mitglieder sowie durch Gönnerbeiträge, Sympathiebeiträge, Behördenabgaben, Sammlungen, Aktionen, Spenden, Legate.

Der Mitglieder- und der Gönnerbeitrag werden jeweils von der Jahresversammlung festgelegt.

Artikel 6

Die Mitglieder von Behörden leisten eine Abgabe inder Höhe von mindestens 30 Prozent der Entschädigung, zahlbar jeweils am Ende des Kalenderjahres. Exekutivmitglieder leisten eine Abgabe von mindestens 15 Prozent ihrer Einkünfte. Dient ein Behördenmandat ganz oder zu einem erheblichen Teil dem Lebensunterhalt, so legt der Vorstand für die Amtsdauer einen angemessenen Prozentsatz für die Abgabe fest.

Artikel 7

Der Verein haftet für Verbindlichkeiten ausschliesslich mit dem Vereinsvermögen. Eine weitergehende Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

III. Organisation

Artikel 8

Die Organe des Vereins sind:

• die Mitgliederversammlung

• der Vorstand

• die RevisorInnen

• die Fachgruppen und Adhocgruppen

Die Mitgliederversammlung

Artikel 9

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Alternative - die Grünen Stadt Zug. Die Beschlussfassung geschieht durch das absolute Mehr aller an der Versammlung anwesenden Mitglieder. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mindestens 20 Kalendertage im Voraus durch den Vorstand, unter Angabe der Traktandenliste.

Ausserordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluss der Mitgliederversammlung, des Vorstands, auf Begehren einer Fachgruppe oder eines Fünftels der Mitglieder an den Vorstand einberufen. Die Mitgliederversammlung kann mit 3/5-Mehrheit jene Mitglieder, die dem Vereinszweck zuwider handeln, mit Begründung und mit sofortiger Wirkung ausschliessen.

Artikel 10

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für dieWahl des Wahlausschusses und die Nominationen der Kandidatinnen und Kandidaten für alle Wahlen in der Stadt Zug. Die Mitgliederversammlung entscheidet über Listenverbindungen und gemeinsame Listen. Die Mitgliederversammlung nimmt Nominationen für kommunale und kantonale Exekutivämter, für nationale Legislativämter sowie für die kantonalen Gerichte zuhanden der Alternative - die Grünen Kanton Zug vor. Die Mitgliederversammlung beschliesst über Beitritte zu anderen Vereinen/Organisationen. Die Mitgliederversammlung wählt die Delegationen in Vereine/Organisationen, denen die Alternative - die Grünen Stadt Zug angehört. Insbesondere schlägt sie der Jahresversammlung der Alternative – die Grünen Kanton Zug die Mitglieder zur Wahl in dessen Vorstand vor. Die Mitgliederversammlung kann auf Verlangen von 1/5 der Vereinsmitglieder bei Vorliegen besonderer Vorkommnisse eine Neuwahl des Vorstandes vornehmen.

Artikel 11

Die Jahresversammlung wird als Mitgliederversammlung jährlich einmal durchgeführt. In ihrer Kompetenz liegen:

• Genehmigung des Protokolls der letzten Jahresversammlung

• Genehmigung des Jahresberichtes

• Kenntnisnahme der Berichte der Behördenmitglieder sowie der Fach- und Adhocgruppen

• Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastungdes Vorstandes

• Kenntnisnahme des Jahresbudgets

• Festsetzung der Mitglieder- und der Gönnerbeiträge

• Wahl des Vorstandes und des Präsidiums

• Wahl der RevisorInnen

• Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder

• Revision der Statuten

Der Vorstand

Artikel 12

Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Er konstituiert sich mit Ausnahme des Präsidiums selbst. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.

Artikel 13

Der Vorstand vertritt die Alternative - die Grünen Stadt Zug nach aussen. Der Vorstand ist für die Führung aller Vereinsgeschäfte zuständig und fasst die Abstimmungsparolen. Er ist verantwortlich für die Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit. Der Vorstand bereitet die Mitgliedersammlungen vor und führt diese durch. Der Vorstand setzt Fachgruppen ein und koordiniert deren Tätigkeit. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

Die Fachgruppen und Adhocgruppen

Artikel 14

Die Fach- und Adhocgruppen werden vom Vorstand gewählt. Sie erarbeiten im Auftrag des Vorstandes bestimmte Themen oder Sachgebiete. Diese Gruppen organisieren sich selber.

Die Fach- und Adhocgruppen informieren die Mitglieder mit dem Jahresbericht über ihre Tätigkeit.

Die Mitarbeit in Fach- und Adhocgruppen bedingt keine Mitgliedschaft.

Die RevisorInnen

Artikel 15

Die zwei Rechnungsrevisorinnen und –revisoren prüfen die Jahresrechnung und legen der Jahresversammlung einen schriftlichen Bericht vor.

IV. Schlussbestimmungen

Artikel 16

Anträge auf Änderung der Statuten sind den Mitgliedern mindestens 20 Tage vor der Jahresversammlung schriftlich und begründet zuzustellen. Die Versammlung beschliesst über Statutenänderungen mit drei Fünftel Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Artikel 17

Für den Beschluss über die Auflösung des Vereins oder den Zusammenschluss mit einem anderen Verein braucht es eine zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Ein solcher Antrag muss mindestens einen Monat im Voraus schriftlich und begründet gestellt werden.

Bei Auflösung des Vereins Alternative – die GrünenStadt Zug wird ein allfälliger Liquidations-Überschuss treuhänderisch der Alternative - die Grünen Kanton Zug überwiesen, im Hinblick auf eine Neugründung eines Nachfolgevereins mit ähnlicher Zielsetzung.

Artikel 18

Die vorliegenden Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 5. Oktober 2007 genehmigt und sind sofort in Kraft getreten. Sie wurden an der Jahresversammlung vom 28. Februar 2011 geändert.